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Remote-Tower-Machbarkeitsstudie für die Flugplätze Braunschweig-Wolfsburg und Emden

Langen, 25. September 2019

Der niedersächsische Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg und der Flugplatz Emden haben die Tochtergesellschaft der Deutschen Flugsicherung, DFS Aviation Services GmbH, mit einer Machbarkeitsstudie für ein Remote-Tower-Konzept beauftragt.

20190919 Beitragsbild WebsiteNews 450x300Die Studie untersucht, inwiefern die Erbringung der Flugsicherungsdienste per Fernüberwachung an den Flughäfen möglich und effizient sein könnte. Mit dem Ergebnis ist im Frühjahr 2020 zu rechnen.

Ein Remote-Tower-Control-Center (RTC-Center), für das im Rahmen der Studie verschiedene Standorte am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg betrachtet werden, könnte dann die Funktion des bestehenden Towers am Flughafen ersetzen. Für den ebenfalls in Niedersachsen gelegenen Flugplatz Emden wird untersucht, ob und wie man die Fluginformationsdienste (Aerodrome Flight Information Services, kurz AFIS) in ein RTC-Center integrieren könnte. Die Studie betrachtet Vor- und Nachteile und wird die an den Standorten vorhandene Technik und erforderliche Kamera- und Sensor-Technologie analysieren.

Zukunftsweisende Technologie mit Potential
Ein RTC-Center könnte die Bedeutung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg als wichtigen Luftfahrt- und Forschungsstandort unterstreichen und seine zukünftige Ausrichtung sicherstellen. Denn in das RTC-Center könnten gegebenenfalls weitere Flugplätze Niedersachsens sowie der Nachbarbundesländer integriert werden. Michael Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg, sagt: „Als Forschungsflughafen ist es für uns wichtig, an der Weiterentwicklung dieser Zukunfts-Technologie beteiligt zu sein." Olaf Schmidt, Geschäftsführer des Flughafens Emden, erklärt: „Als führender Flugplatz für die Off-Shore Windindustrie an der Deutschen Nordseeküste ist es für uns von Bedeutung, auch in der Zukunft als zeitgemäßer und effizienter Dienstleister zu agieren."

Jeder Flughafen benötigt ein individuelles Konzept
Remote-Tower-Lösungen können für die effiziente und effektive Erbringung von Flugsicherungsdiensten an Flugplätzen sorgen. Mit einer speziellen Kamera-Technologie, welche die Sicht aus dem Kontrollturm ersetzt, können Fluglotsen den Flughafen sicher aus der Ferne überwachen. Kosten für Gebäude, Infrastruktur und Betrieb können reduziert, Prozesse vereinfacht werden. Der Neubau eines sanierungsbedürftigen Kontrollturms ließe sich beispielsweise vermeiden. Konzepte sind vielfältig und individuell. Remote-Tower-Lösungen sind aktuell weltweit eines der zentralen Themen der Flugsicherungsbranche. „In der DFS-Gruppe bauen wir auf Erfahrung auf diesem Gebiet. Unser Mutterkonzern hat bereits ein eigens entwickeltes Konzept erfolgreich im Einsatz. Wir freuen uns, dieses Know-how nun für die beiden Flugplätze einfließen zu lassen und in der Studie gemeinsam passgenaue Lösungsoptionen ganzheitlich zu betrachten“, sagt Andreas Pötzsch, Geschäftsführer der DFS Aviation Services GmbH.

Die DFS Deutsche Flugsicherung hat Ende 2018 das erste RTC-Center in Leipzig in Betrieb genommen. Von dort wird der Flughafen Saarbrücken kontrolliert. Auch die Flughäfen Erfurt und Dresden sollen in Zukunft von dort überwacht werden.

Aktueller Flughafentower des Flughafen Emden

Aktueller Flughafentower des Flughafen Emden

Der Kontrollturm am Flughafen Braunschweig Wolfsburg befindet sich direkt auf dem Dach des Hauptgebäudes.

Der Kontrollturm am Flughafen Braunschweig Wolfsburg befindet sich direkt auf dem Dach des Hauptgebäudes.

Blick auf den neuen Remote Tower am Flughafen Saarbrücken mit einer 360° Kamera und zwei PTZ Kameras.

Blick auf den neuen Remote Tower am Flughafen Saarbrücken mit einer 360° Kamera und zwei PTZ Kameras.

Eindruck des DFS Arbeitsplatzes zur Überwachung des Flughafens Saarbrücken aus dem Remote Tower Center in Leipzig.

Eindruck des DFS Arbeitsplatzes zur Überwachung des Flughafens Saarbrücken aus dem Remote Tower Center in Leipzig.


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Download Bild Airport Emden (© Flugplatz Emden GmbH)
Download Bild Airport Braunschweig-Wolfsburg (© Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH)
Download Bild Remote Tower Saarbrücken (© DFS Deutsche Flugsicherung GmbH)
Download Bild Remote Tower Arbeitsplatz Flughafen Leipzig (© DFS Deutsche Flugsicherung GmbH)


Medienkontakte:

DFS Aviation Services GmbH
Carolin Walaski
Expert Media & PR
T +49 6103 3748 142
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Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH
Ernst-Johann Zauner
Öffentlichkeitsarbeit
T +49 531 3 80 87 33
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Flugplatz Emden GmbH
Olaf Schmidt
Geschäftsführer
T +49 4921 393 802
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Die DFS Aviation Services GmbH ist ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und beschäftigt weltweit mehr als 350 Mitarbeiter. Als zertifizierter Flugsicherungsanbieter in Deutschland kontrolliert das Unternehmen den Luftverkehr an deutschen Regionalflughäfen und vertreibt weltweit flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen. Zu ihren Kunden zählen Flugsicherungsorganisationen, Flughäfen, Fluggesellschaften und Luftverkehrsbehörden in aller Welt.
Über das Tochterunternehmen Air Navigation Solutions ist sie zudem für den Verkehr in Edinburgh und London-Gatwick verantwortlich. Gatwick ist der zweitgrößte britische Flughafen und einer der verkehrsreichsten Single-Runway-Airports der Welt.
Weiterhin unterstützt die Tochter DFS Aviation Services Bahrain Co WLL im Mittleren Osten in Bereichen der Flugsicherung und Flugsicherungstechnik und in Asien ist die DFS Aviation Services mit einer Repräsentanz in Peking und einer Niederlassung in Singapur vertreten. www.dfs-as.aero

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