DFS Aviation Services unterstützt DLR bei Forschungsflügen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Juni den Flugplatz Magdeburg/Cochstedt gekauft. Das DLR nutzt das Gelände des ehemaligen Militär- und späteren Verkehrsflughafen bereits seit Jahren für verschiedene Forschungsprojekte.

Aktuell läuft eine Messkampagne zum Thema „Lärmarmes Fliegen“ am Flugplatz Cochstedt. Das DLR beschäftigt sich mit der Frage, wie die Lärmentwicklung an einem Flugzeug reduziert werden kann. Da die DFS Aviation Services nach wie vor für die Flugsicherung in Cochstedt verantwortlich ist, wurden für die Dauer der Messkampagne zwei Mitarbeiter abgestellt, um als Flugleiter den Flugbetrieb zu unterstützen. Aus der Flugleitung heraus werden die Versuchsflugzeuge mit Informationen versorgt.

Das DLR beschäftigt sich in dieser Untersuchung mit der Frage, wie die Lärmentwicklung an einem Flugzeug reduziert werden kann. Ca. 65% des Schalls der von einem Flugzeug am Boden ankommt, ist aerodynamischer Lärm. Zu Testzwecken wurden verschiedene Luftfahrzeugtypen baulich verändert, um die Aerodynamik zu modifizieren.

Um die Lärmemissionen zu messen, wurde dafür vor der Schwelle der Piste ein Mikrofonfeld aufgebaut. Im Rahmen der aktuellen Kampagne fliegen nun die jeweiligen Luftfahrzeuge in unterschiedlichen Konfigurationen, Höhen und Geschwindigkeiten über dieses Mikrofonfeld um die Schallemission zu messen. Um diese Testabläufe abzusichern, wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Digitale Infrastruktur eine „Radio Mandatory Zone“ (RMZ) – ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht – eingerichtet. Außerdem werden RMZ-Durchflügen Verkehrsinformationen über die Versuchsflieger erteilt und umgekehrt. Die aktuelle Messkampagne soll noch bis Ende Juli andauern.

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